PersonaleinsatzplanungBelegungsplanung
Stunden- und Raumplan: eine Woche, zwei Gebäude
Wann und in welchem Raum findet jede Stunde der Woche statt, damit Lehrkräfte selten das Gebäude wechseln, kompakte Tage ohne lange Wartezeiten haben und ihre gewünschten Anfangs- und Endzeiten bekommen, ohne dass eine Lehrkraft, Klasse oder ein Raum doppelt belegt ist?
Ergebnis im Beispiel, verglichen mit „Stecktafel, feste Klassenräume“: kurze Tage Lehrkräfte 1 statt 9, Freistunden Lehrkräfte 19 statt 64, Gebäudewechsel Lehrkräfte 15 statt 35.
Schulen und SchulträgerBerufskollegsHochschulen und BildungszentrenOrganisationen, die Personal und Räume über mehrere Standorte planen
Ziehen zum Drehen, Scrollen oder Zwei-Finger-Geste zum Zoomen. Der Plan darunter läuft mit; Balken zeigen Details beim Überfahren.
Die Planungsfrage
Eine fiktive Schule unterrichtet die Jahrgänge 5 bis 8 in zwei Gebäuden, zehn Minuten zu Fuß auseinander, mit einer Sporthalle neben Haus B. Zwölf Lehrkräfte, vier davon in Teilzeit, unterrichten acht Klassen; Religion und Ethik, Französisch und Latein teilen zwei Klassen in zwei Gruppen. Wer welche Klasse unterrichtet, steht fest; wann und in welchem Raum jede Stunde stattfindet, ist offen. Der Raumplan entscheidet, wer zwischen den Gebäuden läuft, der Stundenplan, wie lange Lehrkräfte zwischen den Stunden warten. Beides wird zusammen für eine Woche geplant, die Lehrkräfte zuerst.
So planen wir
Das Modell gibt jeder Stunde Zeit und Raum und wägt den Komfort der Lehrkräfte gegen die Bedürfnisse der Klassen ab. Es startet von einer Stecktafel, Klasse für Klasse mit den festen Klassenräumen des Vorjahres gefüllt, und verbessert sie, bis alle Regeln halten und die Woche so angenehm wie möglich ist. Die Klassen wechseln dann etwas öfter den Raum als mit festen Klassenräumen; das ist der Preis für weniger Wege der Lehrkräfte, und ein fester Stammraum lässt sich als Vorliebe setzen.
Was der Plan zeigt
| Kennzahl | Optimierter Plan | Vergleich: Stecktafel, feste Klassenräume |
|---|---|---|
| Freistunden Lehrkräfte | 19 −45 | 64 |
| Gebäudewechsel Lehrkräfte | 15 −20 | 35 |
| kurze Tage Lehrkräfte | 1 −8 | 9 |
| erfüllte Wünsche | 6 / 8 +3 | 3 / 8 |
| Gebäudewechsel Klassen | 32 −7 | 39 |
| Raumwechsel Klassen | 119 +12 | 107 |
| Hauptfächer früh | 84 % +12 | 72 % |
Entscheidungen
- Tag und Stunde jeder Unterrichtsstunde (Doppelstunden beginnen nach einer Pause)
- ein passender Raum in einem der beiden Gebäude: Klassenraum, Labor, Computer-, Kunst- oder Musikraum, Sporthalle
- zwei Räume in einem Gebäude für Kurse, die zwei Klassen teilen
Randbedingungen
- keine Lehrkraft, keine Klasse, kein Raum doppelt
- Teilzeitkräfte nur an ihren Tagen oder vormittags
- Sport nur in der Halle, Naturwissenschaften nur im Labor
- ein Gebäudewechsel nur über eine große Pause oder eine Freistunde
Ziel
eine angenehme Woche für jede Lehrkraft: wenige Gebäudewechsel, möglichst höchstens einer am Tag, wenige Freistunden, keine Tage mit nur ein oder zwei Stunden, Teilzeitstunden an wenigen Tagen, gewünschte Anfangs- und Endzeiten; dann kompakte Tage für die Klassen mit wenigen Gebäude- und Raumwechseln, Hauptfächer am Vormittag und frühes Ende für die Jüngeren
Fragen
Warum Zeit und Raum zusammen planen?
Weil der Raum bestimmt, wohin eine Lehrkraft als Nächstes laufen muss. Ein guter Stundenplan mit schlechtem Raumplan schickt trotzdem in jeder Pause Leute über den Hof.
Können Klassen ihren eigenen Raum behalten?
Ja, als Vorliebe. Feste Klassenräume sind möglich, kosten aber Wege und Freistunden der Lehrkräfte.
Und Teilzeit und Wünsche?
Freie Tage und „nur vormittags“ sind feste Regeln. Gewünschte Anfangs- und Endzeiten werden gegen alles andere abgewogen und je Lehrkraft gezeigt.
Weitere Anwendungsfälle
Paketzustellbasis Tor- und Personalplanung
Nachtverkehre, 12 Tore, ein Sorter für 6.000 Pakete pro Stunde und 78 Fahrzeugplätze. Die Zustelltouren müssen morgens pünktlich starten.
Schichtplanung 3-Schicht-Produktion
Ein Monat Früh-, Spät- und Nachtschicht mit Qualifikationen, Verträgen, Urlaub, Ruhezeiten und Wünschen. Jede Schicht ist besetzt, die Arbeit fair verteilt.
Ambulante Pflege Touren und Bezugspflege
Ein Pflegedienst mit 42 Klienten und 14 Pflegekräften. Eine Woche Touren mit Spitzen morgens und abends, geteilten Diensten, sechs Dienstwagen und wenigen verschiedenen Pflegekräften je Klient.
Der erste Schritt
Wo verliert Ihre Planung Zeit, Kapazität oder Geld?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welcher nächste Schritt sich wirklich lohnt.


